Für Angehörige

Geschenkideen für Großeltern, die schon alles haben: 25 Ideen, die wirklich Freude machen

25 Geschenkideen für Oma und Opa, die schon alles haben: Selbstgemachtes von den Enkeln, gemeinsame Zeit, Erinnerungsstücke, Genuss statt Krempel und einfache Technik.

SilverMind-Team

Gesundheit & Wohlbefinden

6 Min. Lesezeit

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Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenden Sie sich für Diagnose, Behandlung und medizinische Fragen immer an qualifizierte Fachleute. Wenn Sie sich wegen nachlassender geistiger Fähigkeiten oder Demenz sorgen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Großeltern sind schwer zu beschenken. Sie hatten Jahrzehnte Zeit, sich alles anzuschaffen, viele wollen eher ausmisten als neu kaufen, und auf die Frage „Was wünschst du dir?“ kommt fast immer: „Nichts, kommt einfach vorbei.“ Genau diese Antwort sollte man ernst nehmen. Die besten Geschenke für Großeltern, die schon alles haben, sind selten Dinge. Es sind Zeit, Erinnerungen und die Enkel selbst.

Hier sind 25 Geschenkideen, sortiert nach Art, damit Sie nach Budget, Entfernung und Alter der Enkel auswählen können. Sie passen zu Weihnachten, zum Nikolaus, zum Geburtstag oder einfach so.

Selbstgemachtes von den Enkeln

Nichts schlägt etwas, das kleine Hände gemacht haben. Es kostet wenig und wird oft jahrelang aufgehoben.

  1. Ein gerahmtes Bild. Bitten Sie das Kind, „einen Tag bei Oma“ oder „Opas Garten“ zu malen. Ein schlichter Rahmen macht daraus ein Geschenk.
  2. Hand- oder Fußabdruck. Besonders schön bei ganz kleinen Enkeln. Datum und Alter dazuschreiben.
  3. Ein handgeschriebener Brief. Ältere Kinder schreiben „Zehn Dinge, die ich an dir mag“ oder eine gemeinsame Lieblingserinnerung auf.
  4. Ein Familienkochbuch. Sammeln Sie Omas oder Opas Rezepte, lassen Sie die Kinder sie abschreiben und die Seiten bemalen. Die Plätzchenrezepte gehören natürlich dazu.
  5. Selbst gebackene Plätzchen oder Marmelade im Glas mit selbst gemaltem Etikett.
  6. Eine Videobotschaft. Ein kurzes Video, in dem die Enkel ein Weihnachtslied singen, ein Gedicht aufsagen oder zeigen, was sie gelernt haben. Aufs Handy der Großeltern spielen oder auf einen USB-Stick, den man am Fernseher abspielen kann.

Gemeinsame Zeit verschenken

  1. Ein Gutscheinheft „Enkeltag“. Einmal im Monat kommt das Enkelkind zum Mittagessen, Spazierengehen oder Spielen. Als selbst gemaltes Heft mit Abreißgutscheinen.
  2. Ein Ausflug, den sie selbst nie buchen würden: ein Konzert, ein Theater- oder Kinonachmittag, eine Ausstellung, eine Schifffahrt oder ein Besuch im botanischen Garten.
  3. Gegenseitiger Unterricht. Opa zeigt dem Enkel, wie man Schach spielt, angelt oder Holz bearbeitet, Oma zeigt Stricken oder Backen, und das Enkelkind erklärt dafür etwas am Handy oder Tablet.
  4. Ein fester Videoanruf jede Woche zur selben Zeit, für Großeltern, die weiter weg wohnen.
  5. Ein Spieleabend mit der Familie mit einem einfachen Karten- oder Brettspiel, bei dem alle mitspielen können. Ideen finden Sie bei unseren Gedächtnisspielen für Senioren und den Quizfragen für Senioren, die auch Enkeln Spaß machen.

Erinnerungsstücke

  1. Ein Fotobuch mit Namen und Jahreszahlen unter jedem Bild. Lässt sich online leicht gestalten und ist ein wunderbarer Gesprächsanlass.
  2. Ein digitaler Bilderrahmen, an den Familienmitglieder vom Handy aus Fotos schicken können. Richten Sie ihn vorher ein, damit er nur noch eingesteckt werden muss.
  3. Ein Erinnerungsbuch „Oma, erzähl mal“ oder „Opa, erzähl mal“. Diese Ausfüllbücher mit Fragen zu Kindheit, Beruf und Familie gibt es in jeder Buchhandlung. Oder Sie stellen selbst Fragen zusammen.
  4. Ein aufgenommenes Interview. Ein Enkelkind stellt zehn Fragen und nimmt die Antworten mit dem Handy auf. Ein Geschenk für die ganze Familie.
  5. Alte Fotos und Dias digitalisieren. Viele Familien haben noch Kisten voller Dias oder verblasster Abzüge. Einscannen lassen, ausdrucken, und schon gibt es viel zu erzählen.

Genuss statt Krempel

  1. Die Lieblingssachen: guter Kaffee, Pralinen, ein bestimmter Tee, Lebkuchen vom Lieblingsbäcker oder Stollen.
  2. Ein Blumen-Abo oder einmal pro Jahreszeit ein blühender Strauß.
  3. Ein Essen auswärts oder ein selbst gekochtes Menü, das die Familie vorbeibringt.
  4. Bücher in großer Schrift oder Rätselhefte im Lieblingsgenre. Unsere Wortsuchrätsel in großer Schrift und Wortspiele für Senioren zeigen, worauf es ankommt.
  5. Ein Zeitschriften-Abo zu ihrem Hobby, von Garten bis Geschichte, oder die Tageszeitung als Abo.

Einfache Technik, richtig eingerichtet

Technik-Geschenke bleiben ungenutzt, wenn sie im Karton ankommen. Sie werden genutzt, wenn jemand sie einrichtet und dabeibleibt.

  1. Ein Ständer für Tablet oder Handy, damit man beim Videoanruf nichts halten muss.
  2. Hörbücher oder ein Musikdienst mit einer fertigen Playlist: Schlager, Lieder und Hits aus ihrer Jugend.
  3. Eine Gedächtnisspiel-App, gemeinsam ausgesucht. Wählen Sie etwas Ruhiges, gut Lesbares ohne Werbung und spielen Sie die erste Runde zusammen.

SilverMind ist unsere eigene App, entwickelt für ältere Menschen: große Schrift, große Schaltflächen, kurze tägliche Übungen von etwa sechs Minuten und keine Werbung. Sie läuft auf iPhone und iPad und in jedem Webbrowser unter silvermind.app/play, also auch auf Android-Tablets und am Computer. Acht Übungen sind dauerhaft kostenlos, so sehen Sie, ob es Oma oder Opa gefällt, bevor Sie etwas bezahlen. Unser Ratgeber App für Eltern verschenken erklärt Schritt für Schritt Familienfreigabe und Apple Geschenkkarte.

Das Geschenk, das vielleicht am meisten zählt

  1. Ein Versprechen, das Sie halten. Hilfe bei etwas, das schwerfällt: Laub rechen, Fotos sortieren, die Fahrt zum Arzt oder das neue Handy einrichten. Auf eine Karte schreiben und dann wirklich einlösen.

Tipps vor dem Kauf

  • Mit der anderen Familienseite absprechen. Zu Weihnachten bekommen Großeltern oft doppelte Geschenke. Beim Wichteln in der Familie fällt das besonders auf.
  • An Hände und Augen denken. Kleine Knöpfe, winzige Schrift und schwer zu öffnende Verpackungen machen aus einem schönen Geschenk schnell ein frustrierendes.
  • Den Platz respektieren. Wenn die Großeltern verkleinern oder ausmisten, sind Erlebnisse und Genussgeschenke besser als Gegenstände.
  • Die Enkel übergeben lassen. Ein Geschenk, das ein Enkelkind mit einer Umarmung überreicht, ist schon das halbe Geschenk.

Für Großeltern mit Gedächtnisproblemen

Wenn Oma oder Opa mit einer Demenz lebt, ist Einfaches und Vertrautes am besten: ein Fotoalbum mit Namen, ein einfacher Musikspieler mit Lieblingsliedern, eine weiche Decke oder ein Puzzle mit großen Teilen. Bei Fragen rund um Demenz berät das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter 030 259 37 95 14. Wenn Ihnen erste Veränderungen auffallen, hilft unser Beitrag Wenn Eltern vergesslich werden.

Warum Nähe das eigentliche Geschenk ist

Viele ältere Menschen sagen, dass sie sich vor allem Zeit mit der Familie wünschen, und gerade rund um die Feiertage fühlen sich manche besonders allein. Was auch immer Sie verschenken: Verbinden Sie es mit Zeit. Ein Besuch zum Überreichen, ein Anruf, um darüber zu sprechen, oder das Versprechen, es gemeinsam zu machen. Wer sich zwischendurch einfach mal unterhalten möchte, kann übrigens beim Silbernetz anrufen, einem kostenlosen und anonymen Gesprächstelefon für Menschen ab 60 (0800 4 70 80 90, täglich von 8 bis 22 Uhr).

Sie planen schon die Feiertage? In unserem Beitrag Weihnachten mit Senioren finden Sie Ideen, wie Oma und Opa in der Advents- und Weihnachtszeit mitten im Geschehen sind.

Quellen

Häufige Fragen

Was schenkt man Großeltern, die schon alles haben?

Am meisten Freude machen Geschenke, an denen die Enkel beteiligt sind: etwas Selbstgemaltes, ein Fotobuch, eine Videobotschaft oder ein gemeinsamer Ausflug. Auch Genussgeschenke wie Lieblingskaffee, Plätzchen oder Blumen sind gut, weil sie keinen Platz im Schrank wegnehmen.

Was können Enkel ihren Großeltern zu Weihnachten schenken?

Etwas Persönliches und Selbstgemachtes: ein Bild, einen Brief, einen gerahmten Handabdruck, selbst gebackene Plätzchen, ein Familienkochbuch mit Omas Rezepten in Kinderschrift oder ein kurzes Video, in dem die Enkel ein Weihnachtslied singen oder ein Gedicht aufsagen.

Was schenkt man Großeltern, die weit weg wohnen?

Einen digitalen Bilderrahmen, an den die Familie Fotos schicken kann, einen festen Termin für den Videoanruf, jeden Monat eine Postkarte von den Enkeln, dasselbe Buch zum gemeinsamen Lesen oder ein einfaches Spiel, über das man am Telefon reden kann.

Ist eine App ein gutes Geschenk für Großeltern?

Ja, wenn sie zu ihren Interessen passt und Sie beim Einrichten helfen. Wählen Sie etwas Ruhiges mit gut lesbarer Schrift, achten Sie auf Werbung und In-App-Käufe und spielen Sie die erste Runde gemeinsam. Auf iPhone und iPad lassen sich über die Familienfreigabe manche Abos teilen, die Sie bereits bezahlen.

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Das SilverMind-Team schreibt praxisnahe, auf Fakten gestützte Informationen zur geistigen Gesundheit für ältere Menschen und ihre Angehörigen.

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